Concordia Publizistikpreis

Der Presseclub Concordia vergibt einmal pro Jahr den „Concordia Preis“, mit dem hervorragende publizistische Leistungen für Menschenrechte, Demokratie und insbesondere für Presse- und Informationsfreiheit gewürdigt werden. Die Ausschreibung für den Concordia Preis erfolgt im Spätherbst – letzter Einreichungstag (Poststempel) ist jeweils der 31. Jänner des darauffolgenden Jahres.

Der Preis, mit dem Leistungen sowohl aus dem Printbereich als auch Arbeiten aus dem Bereich der elektronischen Medien ausgezeichnet werden, wird in zwei Kategorien vergeben, die jeweils mit € 3.700,- dotiert sind: der Preis der Kategorie Menschenrechte von der Bank Austria, der Preis der Kategorie Pressefreiheit von der „Gemeinnützigen Privatstiftung Dr. Strohmayer“.

Die Kategorie Menschenrechte wird vergeben, um verantwortungsvolle, vorurteilsfreie publizistische Leistungen im Dienste der Menschenrechte zu fördern, und um Diskriminierungen jeglicher Art, sei es in religiöser, ethnischer oder geschlechtsspezifischer Hinsicht, entgegenzuwirken. Die ausgezeichneten Werke müssen in Österreich erschienen sein oder einen engen Bezug zu Österreich haben.

Die Kategorie Pressefreiheit wird für außerordentliche publizistische (verlegerische oder journalistische) Leistungen vergeben, die im Dienste des Rechtes auf Presse- und Informationsfreiheit erbracht werden. Die Leistungen oder die publizierten Arbeiten sind nicht auf das Gebiet der Republik Österreich beschränkt.

Zusätzlich zu diesem Preis kann die Jury an Hand eingereichter Vorschläge auch einen Sonderpreis mit Symbolwert für ein Lebenswerk oder für außerordentliche Verdienste im Sinne der Preisrichtlinien vergeben.

Über die Vergabe des Concordia-Preises beider Kategorien entscheidet eine unabhängige Jury. Die feierliche Übergabe des Preises erfolgt aus Anlass des Tages der Pressefreiheit (3. Mai) in Wien.

Liste aller PreisträgerInnen:

  • 2017: Nina Strasser, Arnd Henze, Heinz Nußbaumer
  • 2016: Edith Meinhart, inhaftierte JournalistInnen in der Türkei, Peter Huemer
  • 2015: Marina Delcheva, Dunja Mijatovic, Thomas Chorherr
  • 2014: Bernt Koschuh, Rubina Möhring, Freda Meissner-Blau und Hubert Feichtlbauer
  • 2013: Petra Ramsauer, Transparenzgesetz.at, Gerd Bacher
  • 2012: Barbara Gansfuß, Redaktion Kleine Zeitung Kärnten, Engelbert Washietl
  • 2011: Nina Horacek, ORF ZiB-RedakteurInnen, Agnes Heller und Otto Schönherr
  • 2010: Peter Resetarits, Karim El Gawhary und Sihem Bensedrine, Hugo Portisch
  • 2009: Sibylle Hamann, Antonia Gössinger, Anton Pelinka
  • 2008: Mary Kreutzer und Corinna Milborn, Cornelia Vospernik, Erika Weinzierl
  • 2007: Burkhard Bischof, Danas, Paul Flora
  • 2006: Markus Müller, Susanne Scholl, Oscar Bronner
  • 2005: Friedrich Ortner, Stadtzeitung Falter, Leon Zelman
  • 2004: Irene Brickner, Armin Wolf, Barbara Coudenhove-Kalergi
  • 2003: Elfriede Hammerl, Die Furche, Johann P. Fritz
  • 2002: Projekt Augustin, Radio Österreich International, Brigitte Hamann
  • 2001: Antonia Rados, Zeljko Kopanja, Herbert Krejci
  • 2000: Florian Klenk, Hans Rauscher, Vaclav Havel
  • 1999: Brigitte Voykowitsch, ANEM (Association of Independent Electronic Media), Kardinal Franz König
  • 1998: Judith Brandner, Andrej Hric, George Tabori
  • 1997: Angelika Heissenberger

Bilder der Concordia Preisverleihungen:

Concordia Preis 2017
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Concordia Preis 2016
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Concordia Preis 2015
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Concordia Preis 2014
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Concordia Preis 2013
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Concordia Preis 2005
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Concordia Preis 2004
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Concordia Preis 2003
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Concordia Preis 2002
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Concordia Preis 2001
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Concordia Preis 2000
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Concordia Preis 1999
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Concordia Preis 1998
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Concordia Preis 1997
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