„Identität und Repräsentation – Jüdische Museen in Israel und Österreich“

  • Podiumsdiskussion

  • 6. Oktober 2026, 18.30 Uhr

  • Center for Israel Studies Vienna, Jüdisches Museum Wien

Begrüßung: Susanne Shaked
Moderation: Eleonore Lappin-Eppel

Keynote: Ruth Ofek, Gründungsdirektorin des „Museums des deutschsprachigen Judentums in Israel“
Kommentar und Diskussion: Barbara Staudinger, Direktorin des Jüdischen Museums Wien
Publikumsdiskussion

Anmeldung bis 4. Oktober 2026 unter

In Israel stieß das Museum für deutschsprachiges Judentum („Jecke“-Museum) seit seiner Gründung 1992 auf erfreuliches Interesse, obwohl die hier vorgestellte Bevölkerungsgruppe weder zu den zahlenmäßig größten noch einflussreichsten Israels gehört. Ruth Ofek, Gründungsdirektorin des „Jecke Museums“, wird die Besonderheiten und die abwechslungsreiche Entwicklung dieses Museums darstellen. Auch das Jüdische Museum Wien hat den Fokus auf deutschsprachigen Jüdinnen und Juden. Doch hier liegt die Betonung auf jüdisch. Barbara Staudinger, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, und Ruth Ofek werden über die Parallelen und Unterschiede zwischen ihren Museen diskutieren und der Frage nachgehen, was ein jüdisches Museum leisten kann, darf und soll: Welche Erwartungen hat das Publikum und welche die Angehörigen der dargestellten Gruppe? Und wie unterscheidet sich die Darstellung von Jüdinnen und Juden in Israel von der in Österreich?

Dr.in Barbara Staudinger
Studium der Geschichte, Theaterwissenschaften und Judaistik an der Universität Wien, Promotion 2001. 1998–2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten), 2005–2007 Kuratorin am Jüdischen Museum München. 2013–2018 freischaffende Kuratorin in Wien: Mitglied des kuratorischen Teams zur Neugestaltung der österreichischen Ausstellung in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. 2018–2022 Direktorin des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben, seit Juli 2022 Direktorin des Jüdischen Museums Wien.
Ruth Ofek, M.A.
1969-72 Ausbildung zur Lehrerin für Kunsterziehung, Oranim Teachers’ College, Kiryat Tivon, 1983-84 Ausbildung zur Gymnasiallehrerin für Kunsterziehung, Oranim Teachers’ College, Kiryat Tivon, 1992 Diplom in Museologie von der Universität Haifa, 2000 M.A. der Raskin Universität. 1972-1992 Lehrtätigkeit an Schulen in Kunsterziehung, 1992 Gründung des Museums des deutschsprachigen Judentums als Teil des Offenen Museums in Tefen, Israel, gemeinsam mit Israel Shiloni. Ab 1994 Leiterin der Abteilung für Vermittlung im Offenen Museum, ab 1997 Chefkuratorin des Offenen Museums, ab 2005 Leiterin und Chefkuratorin der Museen in Tefen, Tel Hai und Omer.