Projektstipendium Journalismus

Für die Unterstützung  journalistischer Projekte werden von der Literar Mechana auch heuer fünf Stipendien zu je 4.500 Euro vergeben.

Bewerben dürfen sich alle JournalistInnen, egal ob freiberuflich oder angestellt. Benötigt wird ein möglichst konkreter Plan für ein spannendes journalistisches Projekt. Das Medium der Veröffentlichung spielt dabei keine große Rolle – ob Podcast oder Textbeitrag, Video- oder Fotostory, prinzipiell ist alles erlaubt.

Die Vergabe der Stipendien erfolgt durch eine unabhängige Kommission, die von der Literar Mechana jedes Jahr neu bestellt wird. Einreichungen zu den Projektstipendien Journalismus für 2018 können per E-Mail bis zum 30. September 2018 an Elisabeth Bogensberger  erfolgen.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier. Neben diesem müssen Sie der Bewerbung einen Lebenslauf und eine detaillierte Beschreibung Ihres Projekts beifügen. Die Stipendien werden über einen Zeitraum von drei Monaten (1.500 Euro pro Monat) ausgezahlt.

Beispiele für Projektstipendien

Folgende Projekte sind in der Vergangenheit durch das Stipendium der Literar Mechana gefördert worden:

Monumente verschwindender Kunst

Zollfreilager werden zur Heimat wertvoller Schätze des weitgehend unregulierten Kunstmarktes. In ihnen verbergen sich Privat- und Stiftungssammlungen zur Steuervermeidung, Investment-Kunst oder auch antike Raubkunst. Christoph Lerch recherchierte im Ports Francs, dem Zollfreilager nahe Genf und produzierte ein 53-minütiges Hörbild.

Vom neuen Athen. Eine Stadt im kreativen und sozialen Umbruch

Athen sei gar das neue Berlin, so tönt es immer wieder. Dabei hat die Stadt in den vergangenen Krisenjahren eine ganz eigene Transformation durchgemacht. Im Vakuum der Auswirkungen von Austerität und Rezession sind in Athen eine Vielzahl an Grassroots-Initiativen und kreativer kultureller Energiezentren entstanden. Ein Porträt einer Stadt, die sich in der Krise neu findet von Alina Sklenicka

Abuse and Buddhism: Behind the Smiling Façade

Ein Rechercheprojekt über Missbrauch in buddhistischen Zentren von Anna Sawerthal.

Eine Reise nach Syrien

Petra Ramsauer recherchierte in Syrien die aktuelle Situation, nachdem die Terrormiliz IS ihre Macht eingebüßt hat.