Medienpolitisches Update zur ORF-Finanzierung

Kommunikationswissenschafter Matthias Karmasin diskutiert mit STANDARD-Etat-Chef Harald Fidler über die mögliche Abschaffung der GIS.

  • Diskussion

  • 2. Mai 2019, 17:30 Uhr

  • Presseclub Concordia, Institute for Comparative Media and Communciation Studies (CMC)

Die Regierung bereitet derzeit ein neues ORF-Gesetz vor. Die FPÖ ruft lautstark nach der Abschaffung der GIS und nach der Finanzierung aus dem Bundesbudget. Kritiker befürchten, dass damit die politische Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Senders eingeschränkt werden soll, er sich gar in einen „Staatsfunk“ verwandeln würde.

Eine demnächst erscheinende Studie des „Institute for Comparative Media and Communciation Studies“ (CMC) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beschäftigt sich mit den Auswirkungen verschiedener Finanzierungsformen von öffentlich-rechtlichen Sendern in Europa. CMC-Direktor und Concordia-Vorstandsmitglied Matthias Karmasin diskutiert mit Standard-Medienredakteur Harald Fidler, was deren Ergebnisse für die ORF-Finanzierungsfrage bedeuten: Wäre die Abschaffung der GIS eine „Mogelpackung“, wie der Doyen des österreichischen Journalismus Hugo Portisch meint? Was wären die Folgen einer Finanzierung des ORF aus dem Budget? Was spricht für, was gegen eine Haushaltsabgabe?

Am Podium:

Univ.-Prof. Mag. DDr. Matthias Karmasin, Institutsleiter, CMC
Harald Fidler,
Ressortleiter „Medien“, der Standard