Gatterer-Auszeichnung 2026 ist ausgeschrieben

Wien/Bozen/Sexten, 13. Februar 2026

Bereits zum sechsten Mal wird 2026 die „Auszeichnung für hervorragenden Journalismus im Gedenken an Claus Gatterer“ ausgeschrieben. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert, wird von der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol finanziert, vom Presseclub Concordia und der Michael Gaismair Gesellschaft Bozen verliehen und von Claus Gatterers Heimatgemeinde Sexten unterstützt.

Gemeinsam mit dem Schülerpreis CLAUS wird die Gatterer-Auszeichnung am 3. Juni 2026 in Sexten verliehen. Beide Ehrungen sind dem Südtiroler Journalisten, Historiker, Schriftsteller und Dokumentarfilmer Claus Gatterer gewidmet. Gatterer wurde 1924 in Sexten geboren, wo er nach seinem frühen Tod 1984 auch begraben ist.

Die Gatterer-Auszeichnung würdigt journalistische Arbeiten, die dem Geist aufgeklärter Toleranz, dem Wissen um unsere Vergangenheit, der besonderen Sorge um soziale und ethnische Minderheiten und dem Zusammenleben in einer offenen sozialen Gesellschaft verpflichtet sind.

Gewürdigt werden journalistische Leistungen, die sich im Sinne Claus Gatterers durch kritisches Fragen, soziales Engagement und hohes stilistisches Niveau auszeichnen.

Die Ausschreibung richtet sich an Redaktionen oder Journalist*innen aus Österreich und Südtirol bzw. Journalist*innen, die in Österreichischen oder Südtiroler Medien publiziert haben. Beiträge können in deutscher, italienischer oder ladinischer Sprache in Print, Radio, Fernsehen oder Online veröffentlicht worden sein. Vorschläge für Preisträger*innen können mit entsprechender Begründung von jedermann eingebracht werden. Es können ausschließlich Einzelwerke eingereicht werden, die im Zeitraum vom 1.4.2025 bis 31.3.2026 erschienen sind.

Die Einreichung ist bis 31. März 2026 ausschließlich digital über die Website des Presseclub Concordia möglich.

Über die Vergabe urteilt eine geschlechterparitätisch besetzte Jury, der 2026 folgende Juror*innen aus Österreich und Südtirol angehören: Kurt Langbein, Lisa Maria Gasser, Thomas Hanifle, Nina Horaczek, Franz Kössler, Sahel Zarinfard sowie die Vorjahrespreisträgerin Julia Herrnböck..