„Schöne neue Öffentlichkeit? Journalismus, PR und ihre Verantwortung im digitalen Medienzeitalter“
Podiumsdiskussion
21. September 2026, 18 Uhr
PR-Ethikrat, Presseclub Concordia
Public Relations und Journalismus sind voneinander zu unterscheidende, gleichzeitig aber seit jeher eng miteinander verbundene Bereiche der öffentlichen Kommunikation: Journalismus informiert die Öffentlichkeit mit professionell geprüften Fakten und unterscheidet zwischen Bericht und Meinung, PR vertritt die Interessen ihrer Auftraggeber. Gerade deshalb stehen beide in einem spannungsreichen Verhältnis zueinander.
Doch wenn sich die Bedingungen und ökonomischen Grundlagen öffentlicher Kommunikation durch Algorithmen, Social Media, künstliche Intelligenz und gezielte Desinformation grundlegend verändern, stellt sich für Journalismus und PR eine gemeinsame Frage: Wie kann unter diesen Bedingungen eine faktenbasierte Öffentlichkeit bestehen?
Denn Faktentreue ist keine Frage der Branche. Journalismus ist der Wahrheit und unabhängiger Berichterstattung verpflichtet, professionelle PR-Arbeit ist zwar bekennend parteilich, aber ebenfalls dem ethischen Wert der Wahrheit verpflichtet. Daher muss das Konzept der Faktentreue letztendlich ein gemeinsames Interesse von Journalismus und PR-Arbeit sein.
Im Rahmen der Veranstaltung bringen PR-Ethikrat und Presseclub Concordia gemeinsam mit Branchenvertreterinnen und -vertretern unterschiedliche Perspektiven zusammen und diskutieren, welche Verantwortung Journalismus und PR in der neuen Öffentlichkeit tragen.
Keynote:
Tamara Ehs, Politikwissenschafterin
Podiumsdiskussion:
Michaela Wein, Vorsitzende PR-Ethikrat
Katharina Schell, Vizepräsidentin des Presseclub Concordia
Philipp Narval, Generalsekretär Lebenshilfe Österreich
Patrick Krammer, Newsroom Parlament
Moderation:
Christian Kollmann, PR-Ethikrat
Bitte um Anmeldung.

