„Für ein gerechtes Budget. Im Vorfeld der 15.Armutskonferenz: Mögliche Gegenfinanzierungen für Budget, das nicht auf Kosten der Ärmsten geht“

  • Pressekonferenz

  • 14. April 2026, 10 Uhr

  • Die Armutskonferenz

Das bisherige Sparpaket belastet die Ärmsten viel stärker als die Reichsten. Um 1,1 % verringert es im reichsten Zehntel der Bevölkerung das Einkommen, um 3,3 % aber im ärmsten Zehntel. Gleichzeitig ist ein gefährlicher Wettlauf in Bund und Land entstanden: Wer ist am widerlichsten zu den Ärmsten und tritt am ärgsten „nach unten“? Das Netzwerk Armutskonferenz plädiert für einen gerechten Mix aus einnahmen- und ausgabenseitiger Budgetkonsolidierung. Wie das Budgetdefizit verringert wird, ist kein unveränderliches Naturschauspiel, sondern das Ergebnis vieler Möglichkeiten und Entscheidungen. Jetzt das Richtige tun: Gegenfinanzierungen nützen, um soziale Sicherheit zu stützen. Und sozialen Absturz zu verhindern und zu vermeiden.

mit:
Franziska DISSLBACHER
, Assistenzprofessorin, Wirtschaftsuniversität Wien, Department Sozioökonomie & Forschungsinstitut Economics of Inequality.
Doris PETTIGHOFER, Plattform für Alleinerziehende, Koordinationsteam der Armutskonferenz.
Martin SCHENK, Sozialexperte, Mitbegründer der Armutskonferenz.
 
Themen:
Familienbonus verbessern. Ein Vorschlag.
Umweltschädliche Subventionen, Grundsteuer, Krisenbeitrag der Reichsten
Bausteine für ein Österreich ohne Armut
Ausblick 15.Armutskonferenz „Selber Schuld! Armut und die Leistungslüge“, 27./28./29.April 2026, Salzburg.

Rückfragen:
Die Armutskonferenz.
Wir unterstützen und begleiten über 500.000 Menschen im Jahr.
www.armutskonferenz.at
01/4026944 oder 0664/5445554