Darknet und Journalismus: Mythen, Fakten und Chancen

  • Vortrag

  • 17. Juni 2019, 18:00 Uhr

  • Presseclub Concordia

Das Darknet ist ein Ort für Drogengeschäfte und menschliche Abgründe – und auch ein wichtiger Schutzraum für AktivistInnen und JournalistInnen. In diesem Überblicksvortrag schauen wir uns jenseits von Mythen an, was an diesem rätselhaften Ort passiert. In einer gemeinsamen Reise in die „digitale Unterwelt“ erfahren Sie unter anderem, was ein Darknet ist und wie es funktioniert, welche „Seiten“ das Darknet hat, welche Chancen es für politische und journalistische Arbeit bietet und wie sich diese sinnvoll nutzen lassen. Eines ist für den Vortragenden klar: in Zeiten von umfassender Überwachung und Angriffen gegen journalistische Freiheiten braucht es das Darknet als digitales Gegenmodell.

Stefan Mey ist freier Journalist, Buchautor und Experte für Darknet-Technologie. Er wohnt in Berlin und ist Teil des Journalistenbüros Schnittstelle. Er schreibt über Technologie-Themen für Medien wie Heise online, Le Monde Diplomatique, das Deutsche Ärzteblatt, Queer.de und Fluter.de. Besonders interessieren ihn digitale Gegenöffentlichkeiten und Alternativen zum „normalen“ Internet. Im Münchener Verlag C.H.Beck hat er ein breit rezipiertes Sachbuch zum Darknet veröffentlicht: „Darknet: Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert.“

Am Tag nach dem Vortrag findet ein Workshop im fjum statt , in dem sich die theoretischen Kenntnisse aus dem Vortrag um konkrete journalistische Anwendungen erweitern lassen.