PRESSECLUB CONCORDIA

Erstes Recherche-Stipendium in Österreich
Die erste Einreichfrist endet am 1. Dezember 2012.

Egon-Erwin-Kisch-Stipendium



Erstes Recherche-Stipendium in Österreich

Namensgeber ist der rasende Reporter Egon Erwin Kisch
Bewerbungsfrist 2012 bis 1. Dezember

Erstmals gibt es auch in Österreich Recherchestipendien - für freie JournalistInnen, junge angestellte und auch für angehende JournalistInnen aller Mediengattungen.

Die erste Einreichfrist endet am 1. Dezember 2012.

Egon-Erwin-Kisch-Stipendium

„Eine fundamentale Voraussetzung für Qualitätsjournalismus ist – neben persönlichen Eigenschaften wie Talent, Können, Integrität – so etwas Profanes wie Geld“, sagte Michael Schrott in seiner Dankesrede für den Walther Rode Preis. Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Deshalb haben der Presseclub Concordia und der Oberösterreichische Presseclub gemeinsam mit fördernden Mitgliedern einen Fonds für Recherche-Stipendien eingerichtet. In Erinnerung an die Verdienste des „rasenden Reporters“ für die Entwicklung des Journalismus werden Fonds und Stipendium nach Egon Erwin Kisch benannt.

Voraussetzungen: formloses Bewerbungsschreiben, Themen-Exposé, Kosten- und Zeitplan sowie aussagekräftiger Lebenslauf

Bewerbungen an office@concordia.at oder an ooe@presseclub.at

Um ein EEK-Recherchestipendium können sich freie JournalistInnen ohne Altersgrenze, angestellte JournalistInnen bis zum vollendeten 35. Lebensjahr bewerben; inhaltlich gibt es keine Einschränkungen.

Die Auswahl der zu unterstützenden Projekte trifft der Fachbeirat; dieser kann auch selbst bisher vernachlässigte Themen zur Recherche ausschreiben. Zudem obliegt es dem Fachbeirat, die Höhe der einzelnen Stipendien bis zu maximal € 10.000,- festzulegen. Gleichzeitig sollen die einzelnen Fachbeiratsmitglieder auch die Veröffentlichung der Recherche-Ergebnisse unterstützen.

Die Ergebnisse der geförderten Recherchen werden jedenfalls auf der Webseite des Presseclub Concordia dokumentiert. Die Verwertungsrechte bleiben bei den AutorInnen.

Vergabegebiete:
Bewerbungen aus den Bereichen Print, Online, Radio und TV; keine inhaltlichen Einschränkungen. Veröffentlichung in einem österreichischen Medium angestrebt.

Stipendiengeber:
Presseclub Concordia, Kontakt office@concordia.at
Oberösterr. Presseclub, Kontakt ooe@presseclub.at

Förderer: Red Bull Media House, OÖN, SN, NEWS Verlag, Wiener Zeitung, VÖZ, IV

Fachbeirat Vorsitz:
Dr.in Christine Haiden, Chefredakteurin Welt der Frau; Präsidentin des OÖ Presseclub

Mitglieder:
Hg. Karl Abentheuer, Red Bull Media House
Dr.in Marianne Enigl, profil
Mag.a Gerlinde Hinterleitner, GF und CRin derStandard.at
Andrea Hodoschek, KURIER Wirtschaft
Dr. Peter Klein, Ö1 Leitung Feature und Hörspiel
Dr. Andreas Koller, Salzburger Nachrichten und IQ
Dr.in Daniela Kraus; Geschäftsführerin fjum_forum journalismus und medien
Kurt Kuch, NEWS, Spezialist für investigative Recherchen
Heidi Lackner, ORF Am Schauplatz
Mag. Thomas Seifert, Leiter Außenpolitik, Wiener Zeitung
Mag.a Petra Stuiber, Leitung Chronik, Der Standard
Oliver Tanzer, Die Furche
Dr. Robert Wiesner, ORF, Leitung Report ORF
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Egon Erwin Kisch, der Meister der literarischen Reportage, gilt auch als erster Aufdeckungsjournalist. Weil seine investigativen Recherchen rund um die „Affäre Oberst Redl“ zur Aufdeckung des Falls des Generalstabschefs Redl führten.