PRESSECLUB CONCORDIA

Vortrag u. Diskussion
Dienstag, 23. Jänner 2018, 19 Uhr

Gefälliges Texten oder kritisches Schreiben?

Zur Lage der Architekturpublizistik

Ein Jahr lang hat sich ORTE unter dem Titel "Von Achleitner bis Zschokke" in mehreren Salons mit dem kritischen Schreiben über Architektur beschäftigt. Die Gesprächsrunden widmeten sich etwa der Frage, ob sich Kritik noch auf Gestalterisches beschränken darf oder ganzheitlich ansetzen muss, wie die Produktionsbedingungen für KritikerInnen aussehen oder wie fachspezifisch bzw. breitentauglich Texte sein sollten.

Zum Abschluss lädt ORTE zu einer Diskussionsveranstaltung, an deren Beginn ein Vortrag der renommierten deutschen Architekturkritikerin Ursula Baus steht. Sie wird die unterschiedlichen Haltungen zu Architekturkritik auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Dominanz digitaler Medien reflektieren und in einen gesellschaftspolitischen Kontext stellen.

Programm:
Vortrag:
Ursula Baus: „Soll Architekturkritik seriös sein, während Weltpolitik gezwitschert wird?“
Am Podium:
Ursula Baus, Architekturhistorikerin und -kritikerin, Herausgeberin des Internet-Architekturmagazins marlowes.de
Matthias Boeckl, Professor für Architekturgeschichte an der Universität für angewandte Kunst Wien, Chefredakteur von architektur.aktuell
Christian Kühn, Architekturprofessor und -kritiker, schreibt für in- und ausländische Zeitungen und Fachzeitschriften
Moderation:
Heidrun Schlögl, Leiterin von ORTE


Ursula Baus studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Saarbrücken sowie Architektur in Stuttgart und Paris, war Redakteurin der db und gründete mit gleichgesonnenen KollegInnen frei04 publizistik. Sie war Lehrbeauftragte für Architekturtheorie und in diversen Gremien, Stiftungen und Kuratorien engagiert und stets in Grenzbereichen interessiert: Architektur, Stadt, Ökonomie, Politik. Seit 2017 ist sie Mitherausgeberin des eMagazins www.marlowes.de.